Der Arneis von den Saviglianos kommt aus Roero, und besticht mit einer schönen eingebundenen Säure von ca. 5,5 Promille. Der Alkoholgehalt liegt bei 12%. Die Farbe ist leuchtend, strohgelb mit grünlichen Reflexen.
Wörtlich übersetzt bedeutet Arneis lebhaftes Kind und dies sieht man schon an der in alle Richtungen strebenden Rebe.
Speziell im Piemont wird er vor allem als Begleiter von Antipasti getrunken.
Man kann ihn aber auch durchaus als Aperitif trinken und zu vielen Vorspeisen und Fischgerichten. Er harmonisiert besonders gut zu Carne Cruda – Carpaccio und ist auch ein Begleiter von Reisgerichten.
Leuchtend strohgelbe Farbe mit grünlichen Reflexen .Er hat einen intensiven Duft, der an exotische Blumen und Früchte erinnert. Hier stechen speziell Ananas und Banane hervor. Man findet beim Arneis auch weiche, frische, elegante Noten von weißblütigen Blumen, frischem Obst wie Apfel und Pfirsich. Am Gaumen wirkt er mit einer schönen eingebundenen Säure leicht trocken mit einem angenehmen Mandelnachhall bzw. Haselnussaroma.
Verjus (= Grünsaft oder Agrest) ist der Saft von grün geerntetem Obst. Er ist nicht zum (Pur-)Trinken gedacht, sondern wird in der kreativen Küche als Alternative zu Essig oder Zitronensaft eingesetzt.
Wir verwenden säurereiche, späte Sorten, die wir allerdings schon im Juli ernten. Auf diese Weise hat der Saft nur ca. 70 % des Zuckergehaltes eines Apfelsafts aus reifen Früchten.
Im Vergleich zu Essig und Zitronensaft ist Apfel-Verjus weniger stark sauer. Außerdem bringt er natürlich den typischen Geschmack grüner Äpfel mit - damit bekommen Salat-Dressings, Soßen und Suppen eine ganz besonderes Aroma, ohne dass dieses so dominant hervortritt wie Essig. Im Essen merkt man Verjus eher als eine allgemein fruchtige Note.
Ebenso entsteht mit Verjus eine neue Variante aller Cocktails, die normalerweise mit Zitronen- oder Limettensaft gemixt werden.
Übrigens: da wir nur ungespritztes Obst verarbeiten, haben wir auch bei einem so ungewöhnlichen Erntezeitpunkt kein Problem mit Wartezeiten nach Spritzungen, die einzuhalten wären.
Rein vom Aufwand bei der Ernte betrachtet ist dies wohl unser arbeitsintensivster Wein. Die Trauben werden in zwei Durchgängen gelesen: der erste Teil bei etwa 17° KMW – also noch nicht voll ausgereift, und der zweite Teil ein bisschen später bei vollreifen 19 Grad KMW. Die Teilernten werden separat vergoren und direkt danach zusammengeführt. Dadurch bekommt der Wein eine größere aromatische Breite. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger und komplexer Sauvignon Blanc.
Boden:schottrig
Alter der Reben. ca. 15 Jahre
Vinifizierung: Temperaturgesteuerte Vergärung im Edelstahltank bei 20-22°C
Ausbau. 3-4 Monate auf der Feinhefe im Stahltank, Regelmäßige Batonnage
Diese Weißweine sind frisch, lebendig und geprägt von klarer Frucht und feiner Mineralität. Jede Flasche ist eine Einladung, innezuhalten, zu genießen und zu teilen. Entdecken Sie KREYSS – Weine, die Gemeinschaft und Lebensfreude in sich tragen.
Die Weine von Kreyss haben ihren Ursprung entlang des Etschtals, zwischen den Städten Bozen und Trient.
Die Weinberge befinden sich im Südtiroler Unterland und genießen unterschiedliche Böden und verschiedene Mirkoklimas. Die Alpen im Norden schützen gegen kalte Winde und der Süden gewährleistet warme Strömungen.
Die verschiedenen Rebsorten werden mit Rigorosität und Persönlichkeit interpretiert: das Resultat sind elegante und präzise Weine die sich durch ihre Mineralität und Trinkgenuss auszeichnen.
Leuchtend gelb-grüne Farbe, wunderschönes Bukett nach Feigen, exotischen Früchten, Duft nach Holunderblüten, elegant, harmonisch, saftig, angenehm mineralische Säurestruktur, zarter Nachhall.
passt zu: Spargel, Fisch, Meeresfrüchte, Hummer sowie helles Fleisch.
Der Klimawandel bringt die verschiedensten Veränderungen mit sich. Auch im Weinbau kämpfen die Winzer mit sich mittelfristig ändernden Bedingungen. Das Rebsortenspektrum steht hier besonders im Focus, langjährig gewohnte Sorten scheinen eher wenig geeignet, alte und teilweise weniger beachtete Sorten erleben eine Renaissance. In Spanien in erster Linie Monastrell. Durch ihre Dickschaligkeit gut vor Hitze geschützt, kommt sie zudem noch mit wenig Wasser aus. Es dürfte kein Zufall sein, dass Monastrell, in Südfrankreich wird sie Mourvèdre genannt, durch ihre Anpassungsfähigkeit an ein sehr warmes Klima im Mittelmeerraum jahrhundertelang die am weitesten verbreitete Rebsorte war. Obwohl die Sorte in den letzten Jahrzehnten durch Tempranillo oder gar Shiraz ersetzt wurde, lassen sich speziell im Anbaugebiet Jumilla, etliche alte mit Monastrell bepflanzte Weinberge finden. Von hier stammen auch die Trauben von MONTARAZ, zweier neuer Weine der Winzer Dynastie Juan Gil Bodegas. Seit dem Wiedereinstieg der Urenkel des Firmengründers im Jahre 2001 ist es mit dem bereits 1916 gegründeten Betrieb steil bergauf gegangen. Mit MONTARAZ stellt sich hier Monastrell-Wein vor, die ein überragendes Preis-Genuss Verhältnis aufweisen. Knackige Beerenfrucht und sanftes Tannin kennzeichnen diesen Monastrell. Der Unico, dessen Weinberge auf einem Hochplateau in traditioneller Buscherziehung angelegt sind und ohne künstliche Bewässerung auskommen ist nochmals konzentrierter, runder und überzeugt durch intensive, dunkle Fruchtaromatik.
Tipp: Die dickschaligen Monastrell Beeren haben sich im Laufe der Zeit perfekt an die warmen klimatischen Bedingungen in Spanien angepasst. Die sehr fruchtigen, leicht Kräuterwürzigen Weine von Montaraz sind die perfekte Alternative für alle die Primitivo und Ripasso Weine lieben!
Vinifizierung: Strenge Selektion der Trauben aus einigen der besten Weinberge. Nach der Ernte werden die Trauben rasch in die Kellerei gebracht und bei einer kontrollierten Temperatur von 25ºC vergoren.
Sensorik: Violett mit einem blauen Unterton. In der Nase intensive Aromen von Schwarzkirsche, aber auch reife Pflaumen und etwas Mokka. Im Mund ist der Wein frisch und schmackhaft mit ausgeglichener Säure und sehr rundgeschliffenen Tanninen, die für ein angenehmes Geschmackserlebnis sorgen.
Passt gut zu: Ideal zu allen möglichen Fleischgerichten, insbesondere Lamm, Eintöpfe, Reisgerichte und auch Pasta. Sehr gut auch zu Fischauflauf.
Lagerfähig 6 Jahre
3 Fl. Jahrgang 2024/ alte Ausstattung
Anbaugebiet: Bardolino Classico Gebiet (am östlichen Ufer des Gardasees)
Boden: Hügelgebiet moränischen Ursprungs
Weinlese: Handlese im Laufe einer einzigen Erntesession
Weinbereitung: traditionelle Vinifikation, Maischegärung von 4-6 Tagen, Ausbau: in Edelstahlbehältern
Beschreibung: Leuchtend rubinrot präsentiert sich dieser Bardolino vom Gardasee. Im Geruch ein delikates Bukett von Veilchen und Akazienblüten, dazu feine Fruchtaromen von Himbeere und Brombeere. Im Mund angenehm trocken, trotzdem sehr saftig und weich, mit einer schönen Frucht von roten Beeren. Die fruchtige Säure ist gut eingebunden und harmoniert wunderbar mit dem leichten Charakter des Weines. Der Nachhall ,mittellang und kompakt, wird dominiert von der knackigen Frucht.
Wein & Speisen: Dieser leichte und fruchtige Rotwein ist ein schöner Begleiter für "pasta al pomodoro e basilico" oder gedämpftes Kalbsfleisch.
Trinktemperatur 14-16° C
La Licorne d´Or (das goldene Einhorn)
Das Weingut wurde 1994 mit 1,5 Hektar gegründet in Weinbereich Quincy. Seither haben Geraldine, Yves und Antoine Lestourgie regelmäßig und ausschließlich Sauvignon angebaut, wie es die A.O. C. Quincy verlangt. Heute hat das Weingut 9 Ha Rebfläche. Der Boden besteht aus mehr oder weniger tiefen Sand mit örtlich tonhaltigem Untergrund. Die Winzer erzeugen zwei Cuvées von Quincy.
100 % Sauvignon Blanc, die Fruchtigkeit des Sauvignons ist perfekt erhalten, leicht ergänzt durch blumige Noten, fein, elegant, angenehme Säure.
Im Buch „Bretonisches Leuchten“ (Kommissar Dupin) von Jean Luc Bannalec, einem deutschen Autor, der einen französischen Namen angenommen hat, trinken die Romanfiguren Weine aus der Region Quincy.